Jacobsweg Podensis mit dem Fahrrad

Ausgangspunkt der Via Podiensis ist die Kathedrale Notre-Dame von Le Puy-en-Velay in der Auvergne. Sie führt zunächst über das Zentralmassiv zur Abtei von Aubrac, im Gemeindegebiet von Saint-Chély-d’Aubrac, und erreicht durch die Schlucht der Dourdou die Klosterkirche Sainte-Foy in Conques, im Mittelalter berühmt für ihre Reliquien der heiligen Fides. Nächstes wichtiges Ziel ist die Benediktiner-Abtei von Figeac.

Mit einem Abstecher kann man von dort aus das etwas nördlich liegende Rocamadour mit den Überresten des heiligen Amadour besuchen. Der Weg folgt dem Lot bis nach Cahors, wo er sich nach Süden wendet. Weitere Klöster am Weg waren in Moissac und La Romieu. In der Gascogne werden Condom und Aire-sur-l’Adour durchquert.

Südlich der Gave de Pau geht es in die Pyrenäen nach Ostabat, wo sich die Via Podiensis mit den nördlicher verlaufenden Pilgerwegen Via Turonensis und Via Lemovicensis vereinigt. Hinter Saint-Jean-Pied-de-Port überquert sie die Grenze nach Spanien am Col de Roncevaux. Ab dort heißt der Pilgerweg Camino Francés.

Daher weicht die hier beschriebene Streckenführung an manchen Stellen vom eigentlichen Jakobsweg ab und ist somit eine fahrradfreundliche Alternative, die immer so nah am Jakobsweg bleibt wie möglich.

Entlang des gesamten Jakobswegs stellen Pfarrgemeinden, Kommunen und andere Organisationen einfache Unterkünfte zur Verfügung (Refugiums, mit zum Teil riesigen Schlafsälen, meistens auch Kochgelegenheiten). Aber zur Hochsaison und in kleinen Herbergen haben Fußpilger Vorrang, das heißt, Radfahrer werden nur dann aufgenommen. wenn abends noch Betten frei sind.

In fast jedem Ort gibt es Hotels und Pensionen, vor allem im Sommer auch Campingplätze.