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Rhône Radweg

Entlang der Rhône auf die ViaRhôna

Wird die ViaRhôna für den nächsten Radurlaub auserkoren, so sollte die grobe Orientierung auf der Strecke kein größeres Kopfzerbrechen bereiten. Angefangen in Genf bis hin zum Rhône-Delta in der französischen Camargue folgt die Radroute dem Verlauf von Frankreichs wasserreichstem Fluss, der Rhône, die bereits zu Zeiten des Römischen Reiches als einer der bedeutendsten fluvialen Transport- und Handelswege galt.

Dem 320 Kilometer langen schweizerischen Streckenabschnitt bis zum Genfer See, der so genannten Route du Rhône, folgen etwa 700 Kilometer ViaRhôna auf französischem Terrain. Von den Alpen über das romantische Rhône-Tal bis zur mediterranen Provence kann man sich von der Magie des Flusses treiben lassen.

 Da gut befestigte Pfade den Weg vorgeben und spätere Streckenabschnitte kaum von Berg- und Talfahrten dominiert werden, sollten sowohl Familien mit Kindern als auch konditionsstarke Radpuristen auf ihre Kosten kommen. Bisher sind ca. 70 Prozent aller Streckenabschnitte vollständig ausgebaut und beschildert, also etwa 560 Kilometer.

Als optimaler Reisezeitraum eignen sich die Monate April bis September, denn sowohl der Einfluss des alpinen Klimas auf den nördlichen Routenabschnitten als auch die Hochwassergefahr während der Regenperioden können das Fahrvergnügen auf zwei Rädern erheblich trüben. Tagestouren von 30 bis 40 Kilometern Länge sind bei einer ausreichenden Mindestkondition ein realistisches Ziel.

Egal ob Citybike, Trekkingrad oder Rennrad – die ViaRhôna kann mit den unterschiedlichsten Arten nicht motorisierter Zweiräder erkundet werden. Möchte man jedoch einen Blick über den fest definierten Streckenrand werfen und ehemalige Treidelpfade entlang der Rhone neu entdecken oder außergewöhnliche Flora und Fauna auf abgelegenen Waldwegen bestaunen, so empfiehlt sich ein Mountainbike.