Avenue verte Paris-london

Der Fernradweg Avenue Verte war ein Mammutprojekt – und ist es immer noch. Denn die Radfahrer-Route, die über Hunderte von Kilometern die Weltstädte Paris und London miteinander verbindet, wurde zwar im Juni 2012 anlässlich der Olympischen Spiele in London offiziell eingeweiht.

Aber da etliche Teilstrecken noch verbesserungsbedürftig und bis zur endgültigen Fertigstellung allenfalls von geübten Radfahrern befahrbar sind, ist die Avenue Verte als Ganzes gesehen nach wie vor ein Provisorium. Trotzdem gehört sie zweifelsohne schon jetzt zu den Königsrouten des Radtourismus. Denn zum einen führt sie durch landschaftlich äußerst reizvolle Gegenden, und zum anderen ist sie von Sehenswürdigkeiten wie dem Malerdorf Giverny, dem Thermalbadeort Forge-les-Eaux oder den Schlössern von Chantilly und Saint-Germain-en-Laye gesäumt.

Endziel ist, dass die Mehrheit der Streckenabschnitte der Avenue Verte auf sogenannten Voies Vertes (Wegen, die für den motorisierten Verkehr gesperrt sind) verlaufen sollen. Die restlichen Abschnitte führen über wenig befahrene Landstraßen.

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